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Studiobühne

Um die Nutzung der Kulturkirche St. Jakobi in weiterem Umfang als bislang zu ermöglichen, hat die Hansestadt Stralsund in den Jahren 2005 bis 2007 im Turmbereich der Kulturkirche St. Jakobi eine Probe- und Studiobühne mit den erforderlichen Nebenräumen eingebaut.

Dabei wurde der Gustav-Adolf-Saal zum eigentlichen Theaterraum ausgebaut – in 1950-er Jahren war er als Kirchsaal auf einer neuen Ebene in die Turmhalle eingebaut worden. Der Ausbau zur Studiobühne war wegen der besonderen räumlichen Situation mit immensem Planungsaufwand, erheblichen Anforderungen an Heizung und Lüftung, an den akustik- und theatertechnischen Ausbau sowie die hohen Brandschutzauflagen verbunden.

Neben dem eigentlichen Theaterraum entstanden im Turmbereich Garderobenräume, eine Zwischenetage mit Funktionsräumen für die Künstler, die Gastronomieeinheit im Erdgeschoss, das Kunstgutlager (für die noch nicht in den Kirchenraum zurückgeführten historischen Kunstwerke) sowie WC-Anlagen, die auch für Veranstaltungen im noch nicht sanierten Kirchenschiff zur Verfügung stehen. Über dem Gustav-Adolf-Saal entstand ein Raum für die künftige Balganlage der Orgel. Die Seitenschiffdächer im Turmbereich wurden für Haustechnikräume ausgebaut. Was dann noch von den Turmbereichen übrig blieb, ist das großartige Foyer mit der doppelläufigen Treppe aus den 1950-er Jahren, das ebenfalls für die neuen Zwecke instandgesetzt und ausgestaltet wurde.

Diese neu erstandenen Räumlichkeiten sind seit der Übergabe im Jahr 2007 in kontinuierlicher Nutzung. Der in ziegelrot gehaltene Gustav-Adolf-Saal ist Kleine Spielstätte des Theaters Vorpommern.

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